9. Spieltag: Laikas Berlin – Floorball Club Potsdam 7:6

Das neue Jahr startete leider nicht so erfolgreich wie wir es uns gewünscht hätten. Das Toppspiel in der Regionalliga Berlin/Brandenburg ging am Ende denkbar knapp an den Tabellenführer aus Berlin, die damit 3 Punkte Vorsprung auf uns haben.

Voller Motivation traf sich die fast komplette Mannschaft am frühen Sonntag morgen in der Monumentenstraße in Berlin. Bei der allzeit schwierigen Parkplatzsuche, konnten wir uns schonmal von der abgezockten Seite zeigen, sodass alle pünktlich in der kleinen Berliner Halle parat standen. Spielertrainer Atte fand passende Worte und motivierte uns vor dem wichtigsten Spiel der Saison. Beide Mannschaften begannen sehr verhalten aber auf hohem Niveau. Nach 5 Minuten fiel das erste Tor auf Seiten der Laikas, welches Bobs aber nach Attes Vorlage egalisieren konnte. Torchancen gab es auf beiden Seiten und sowohl Tom Nebe als auch unser Keeper Nico zeigten eine Glanzparade nach der anderen. Kurz vor Ende des ersten Drittels, musste Michel mit einer 2-Minuten Strafe auf die Bank, was die Laikas nutzten und vor der Pause noch mit 2:1 in Führung gingen. Auch das Geschenk eines Penaltys konnten wir mal wieder nicht nutzen. Diesmal scheiterte Tim am gegnerischen Keeper.

Das zweite Drittel begann denkbar schlecht für uns. Innerhalb von 120 Sekunden, konnten die Laikas dank krasser Abwehrfehler auf 4:1 erhöhen. Glücklicherweise ließen wir uns davon nicht komplett aus der Ruhe bringen und Michel verkürzte auf 4:2. Es folgten torlose Minuten mit Chancen auf beiden Seiten. Wieder konnten beide Mannschaften sich bei ihrem Keeper bedanken, dass keine Tore fielen. Wir waren jetzt klar am Drücker und bekamen durch zwei zeitgleiche Zeitstrafen für den Gegner die Chance auf den Anschlusstreffer. Sinnbildlich für unser schlechtes Überzahlspiel war, dass wir erst bei doppelter Überzahl das 4:3 durch Atte (Vorlage Bobs) erzielen konnten, nur um im Anschluss in Überzahl das nächste Gegentor eingeschenkt zu bekommen, 5:3.

Mit einem 2-Tore Rückstand ging es also in die zweite Drittelpause. Verloren war noch nichts, dafür musste aber mehr getan werden. Die guten Vorhaben setzten wir aber gleich wieder in den Sand. Wieder bekamen wir innerhalb der ersten beiden Minuten zwei Gegentore und mussten nun einem ziemlich hohen Rückstand hinterherlaufen (7:3). Atte nahm eine Auszeit und motivierte uns nochmal richtig. Die Ansprache sollte wirken. Im letzten Drittel waren wir die klar spielbestimmende Mannschaft. Unser Finne begann die Aufholjagd mit seinem Treffer, Leon verkürzte auf 7:5. Leider setzte sich unser Pech in Überzahl fort. Zweimal stellten die Schiedsrichter einen Spieler der Laikas wegen Bodenspiel vom Feld, zweimal nutzen wir es nicht. Richtig spannend machte es dann Tim der zehn Sekunden vor Ende den Anschlusstreffer erzielte. Aber auch das Anrennen mit 6 Feldspielern sollte den Ausgleich nicht mehr ermöglichen.

Zusammenfassend eine knappe und bittere Niederlage. Das Zusammenspiel aus schweren Abwehrfehlern und schlechtem Powerplay rächte sich am Ende leider. Dazu kam die Kaltschnäuzigkeit der Laikas, die jeden Fehler eiskalt bestraften. Damit haben wir das Erreichen des ersten Platzes nicht mehr in eigener Hand und müssen hoffen, dass die Laikas noch einen schlechten Tag diese Saison erwischen. Alles in allem war es aber ein ansehnliches Spiel auf Augenhöhe. Wir bedanken uns bei den Laikas für das unterhaltsame Spitzenspiel und freuen uns auf den Rest der Saison. Mit einem Wochenende Pause steht am 25.01.2020 das Spiel gegen den Tabellenletzten SSV Rapid an. Bis dahin steht wohl unter anderem Powerplay auf dem Trainingsplan.

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